Theses / Abschlussarbeiten
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Hinweis zu Bachelorarbeiten
Bis auf Weiteres wird die Zuweisung von Studierenden zu den betreuenden Arbeitseinheiten für die Bachelorarbeit zentral vorgenommen. Damit soll Studiereden und Lehrenden eine langwierige Suche nach Betreuungspersonen, Losverfahren etc. erspart und die Planungssicherheit erhöht werden. Die Anzahl von Betreuungsplätzen pro Arbeitseinheit richtet sich dabei nach der Größe der Arbeitseinheiten.
Betroffen sind alle Studierenden, die ihre Abschlussarbeiten im WS2026/27 und SoSe 2027 anferƟgen möchten, unabhängig davon, zu welcher Kohorte sie gehören (d.h., wann sie ihr Studium begonnen haben bzw. in welchem Fachsemester sie sich befinden). Das bedeutet, dass die Zuteilung der Betreuung wieder über eine Anmeldung in Klips (s.u.) und nicht nach persönlicher Absprache vorgenommen wird. Damit soll Studierenden und Lehrenden eine langwierige Suche nach Betreuungspersonen, Losverfahren etc. erspart und die Planungssicherheit erhöht werden. Die Anzahl von Betreuungsplätzen pro Arbeitseinheit richtet sich dabei nach der Größe der Arbeitseinheiten.
Ablauf: Die Studierenden werden sich vom 29.06.26 bis 02.08.26 in Klips in den Kurs „Bachelorarbeit Psychologie WS 2026_27 und SS 2027“ einschreiben. Dort können sie aus allen Arbeitseinheiten Prioritäten wählen, die bei der Vergabe bestmöglich berücksichƟgt werden. Die endgülƟge Zuteilung erfolgt nach Ende der Anmeldefrist in der ersten Augustwoche. Die Studiereden melden sich dann biƩe zum WS 26/27 im PropädeuƟkum der entsprechenden Arbeitseinheit an. Die Zuteilung einer konkreten Betreuungsperson zu den einzelnen Studierenden erfolgt innerhalb der Arbeitseinheiten.
Hinweise zu Abschlussarbeiten
Im Rahmen der Betreuung von Abschlussarbeiten durch Mitglieder unserer Arbeitseinheit setzen wir die Inhalte des Propädeutikums bzw. Kolloquiums im Bachelor (B.X.1 und B.X.2) und des Masterkolloquiums im Master (M.Y.2 und M.Y.3) voraus. Wir empfehlen daher dringend einen Besuch der genannten Veranstaltungen.
Bitte beachten Sie außerdem unsere Richtlinien für Abschlussarbeiten in unserer Arbeitseinheit sowie allgemeine Richtlinien zur Typoskriptgestaltung.
BetreuerInnen & Themen
Bitte beachten Sie, dass Sie hier lediglich Themenvorschläge oder grobe Themenbereiche finden werden. Es empfiehlt sich daher immer, potentielle BetreuerInnen persönlich anzusprechen. Eigene Themenvorschläge sind natürlich auch willkommen, werden von uns aber sehr gründlich daraufhin geprüft werden, ob sie realisierbar sind und wir die dafür notwendige Expertise haben.
Wir weisen außerdem darauf hin, dass wir nur eine begrenzte Zahl an Arbeiten pro Jahr betreuen können.
Meike Kroneisen
Ich betreue (ausschließlich empirische) Arbeiten zu folgenden Themenfeldern:
- Quellengedächtnis für negative Eigenschaften: Tooby und Cosmides postulieren die Existenz eines hoch spezialisierten "Betrügerentdeckungsmoduls", welches nur durch "betrügerisches" Verhalten aktiviert wird. In einer empirischen Arbeit soll diese Hypothese genauer untersucht werden. Handelt es sich wirklich um einen evolutionär entwickelten adaptiven Mechanismus? Oder lassen sich die Ergebnisse auch durch allgemeinere Mechanismen erklären?
- Survival Processing Effekt: Nairne und Kollegen (2007) entdeckten einen stabilen Gedächtnisvorteil für Wortmaterial, das im Kontext eines Überlebens-Szenarios präsentiert wurde. Folgt man ihrer Erklärung, so wurde das menschliche Gedächtnis in der Phylogenese der Menschheit derart geformt, dass überlebensrelevante Informationen besser behalten werden können als andere Informationen. Doch ist dies wirklich die einzige Erklärung für diese Befunde?
- Animacy Effekt: belebte Begriffe werden viel besser erinnert im Vergleich zu unbelebten Begriffen. Die Gründe für diesen (großen) Effekt sind jedoch noch unklar. Ist dies wieder ein Beweis für unser (altes) adaptives Gedächtnissystem?
- Moralische Urteile: Wann entscheiden sich Personen im Sinne von Normen zu handeln und wann gewichten sie die Konsequenzen einer Handlung stärker? Laut Greene und Kollegen (2001) triggern emotionale Prozesse deontologische Urteile und kontrolliert kognitive Prozesse führen zu utilitaristsichen Urteilen. Doch lässt sich das so grundsätzlich sagen?
- Fluide Intelligenz
- Diagnostik, insb. Testkonstruktion und Intelligenztestforschung
- Allgemeine/Kognitive Psychologie (v.a. Zusammenhänge mit Intelligenz; Rationalität; Gedächtnis, Arbeitsgedächtnis)
- Sozial/ethisch aversive Persönlichkeitseigenschaften und ihr Kern (siehe "Dark Factor of Personality")
- Dimensionale Modelle von „Persönlichkeitsstörungen“ (DSM-5/ICD-11)
- Persönlichkeit und interindividuelle Unterschiede, v.a. Selbstkenntnis und Selbstkenntnisverbesserung, Persönlichkeitsveränderungsziele, (Biases bei der) Wahrnehmung der eigenen Persönlichkeit
- (Un)ethisches Verhalten (z.B. Ehrlichkeit, unethische Loyalität) und dessen Messung (v.a. online), prosoziales Verhalten
- Deliberate ignorance
Vanessa Pallentin
Ich betreue (ausschließlich empirische) Arbeiten zu den folgenden Themen:
Melden Sie sich gerne bei Interesse an einem dieser Themen. Geben Sie ebenfalls an, wann Sie starten möchten und wann Sie die Arbeit gerne beenden möchten. Im Optimalfall bringen Sie auch bereits eine oder mehrere eigene Ideen und einen vorläufigen Zeitplan mit. Ich freue mich auf Ihr Interesse.
David Scholz
Bitte beachten Sie, dass ich bis auf Weiteres keine Arbeiten mehr betreuen kann.
Ich betreue (ausschließlich empirische) Arbeiten zu den folgenden Themen:
Kontaktieren Sie mich gerne, wenn Sie eine Fragestellung in diesen Themenfeldern bearbeiten wollen. Geben Sie dabei bitte bereits grob an, wann Sie gerne starten möchten und bis wann Sie fertig sein wollen (zumindest vorläufig). Ich erwarte ein hohes Maß an Eigenständigkeit und Gewissenhaftigkeit.
Alicia Seidl
Bitte beachten Sie, dass ich bis auf Weiteres keine Arbeiten mehr betreuen kann.
Ich betreue (ausschließlich empirische) Arbeiten zu den folgenden Themen:
Kontaktieren Sie mich gerne, wenn Sie Interesse haben, sich in Ihrer Abschlussarbeit mit einer eigenen Fragestellung in diesen Themenfeldern zu beschäftigen. Geben Sie bei Kontaktaufnahme bitte an,
wann Sie starten möchten und wann Sie die Arbeit gerne beenden möchten. Bitte beachten Sie, dass ich keine vorgefertigten Fragestellungen/Hypothesen zur Bearbeitung ausgebe - ich freue mich auf Ihre Ideen.
Ich erwarte ein hohes Maß an Eigenständigkeit und Gewissenhaftigkeit, sowie die Einhaltung der Open-Science-Prinzipien während des Forschungsprozesses. Ich betreue keine Studien, bei denen Versuchspersonen getäuscht werden.